Reise in den Iran

Ich weilte vom 21.10.2018 bis 04.11.2018 im Iran. Darüber berichte ich in einem separaten Blog.
Ich hatte vorgehabt, darin die Katastrophe vom 24.03.2015 auszublenden, was nicht gelingt, denn zu eng ist die Reise mit dem Flugzeugabsturz in den französischen Alpen verbunden. Das geht bereits aus dem ersten Beitrag hervor.
Ich habe an dieser Stelle nur die Texte meines Blogs Iran – magische Fremde verlinkt, die mit der Germanwings-Tragödie und deren Menschen oder generell mit Tod und Trauer in Beziehung stehen.
Wer mag, kann die weiteren Erlebnisse im entsprechenden Blog gern lesen, aber ich werde sie in den Seelenrissen nicht erwähnen.



Beitrag 1
Hier erfährt der Leser, wie es zu einer Reise in ein Land kam, dass niemals zum Wunschziel meiner Träume gehörte.

Der Anruf


Beitrag 2
Es ist unglaubhaft, aber wahr. Vor Reisebeginn tauchte ein Schmetterling in einem deutschen Spielfilm auf, der im Iran spielte. Er wurde ausgerechnet einen Tag vor meiner Abreise im Fernsehen ausgestrahlt. Im Titelbild des folgenden Blogbeitrags ist er zu sehen, denn ich habe ihn im Nachhinein vom Film kopiert. Was das Flattertier auf dem dornigen Zweig in mir auslöste, kann sich manch einer denken.

Der Schmetterling


Beitrag 3
Zugegeben, es gibt bessere Orte, die man als Irantourist am ersten Tag seines Aufenthaltes aufsuchen könnte, als den Zentralfriedhof von Teheran.
Meine Freundin und ich machen genau das. Wir suchen auf dem riesigen Friedhof das Grab von Hosein Javadi, einem der beiden iranischen Opfer, der bei der Katastrophe sein Leben verlor. Er ist ein entfernter Verwandter von ihr.
Unversehens geraten wir in eine Beerdigung.

22.10.2018 – das Paradies von Sahra (Teheran 1)


Beitrag 4
Wir werden zum Leichenschmaus eingeladen und wissen zunächst nicht, ob wir die Einladung annehmen dürfen, oder ob sie nur aus Höflichkeit ausgesprochen wurde. Hinter Hoseins Grab entdecken wir zufällig ein zweites, das Milad Eslami gewidmet ist, der ebenfalls in dem Flugzeug sterben musste.
Letztendlich sitzen wir mit der unbekannten Trauergesellschaft in einem Restaurant. Ich erfahre, wie auf persisch getrauert wird.

22.10.2018 – Taarof und der Leichenschmaus (Teheran 2)


Beitrag 5
Ich erfahre von Märtyrern, deren Fotos in Überlebensgröße an den Hauswänden hängen, sowie von einer mehrwöchigen Trauerzeit für Imam Hussein, die mit Einschränkungen für die Bevölkerung verbunden ist.

22.10.2018 – Märtyrer und ein umgekehrtes Ypsilon (Teheran 3)


Beitrag 6
Wir treffen uns mit Mashid, der Schwester des beim Flugzeugabsturz umgekommenen Milad. Sie wohnt mit ihren Eltern glücklicherweise in Teheran, sodass die Begegnung möglich ist. Sie kümmert sich am heutigen Tag um uns. Wir verbringen eine schöne Zeit in luftiger Hochgebirgshöhe und kommen mit unbekannten Persern ins Gespräch.

23.10.2018 – Mount Tochal (Teheran 5)


Beitrag 7
Der Tag wird mit einem Fußballspiel, zwar nur in einem Café, fortgesetzt. Der Fußball hat die iranischen Sportjournalisten Hosein und Milad nach Barcelona geführt, wo sie auf dem Rückflug nach Düsseldorf grausam sterben mussten.
Am Abend feiern wir ein freudiges Wiedersehen mit Mashid und ihren Eltern.

23.10.2018 – Fußball und Treffen mit Hinterbliebenen des Flugzeugabsturzes (Teheran 6)


Beitrag 8
Seit der Katastrophe interessieren mich die Totenkulte und Bestattungsformen in den unterschiedlichen Kulturen. Der Text beschreibt das besondere Brauchtum der Zoroastrier. Ich möchte voranstellen, dass er vielleicht nicht jedermanns Geschmack ist, und es dem Leser selber überlassen bleibt, ob er ihn liest oder nicht.

30.10.2018, Dienstag – die Türme des Schweigens (Yazd 3)

Beitrag 9
Nancy organisiert ein Zusammensein mit ihrem Bekannten, einem Sportreporter. Es handelt sich um Masoud (Name wurde geändert), der die beiden iranischen Opfer des Flugzeugabsturzes in den südfranzösischen Alpen gut kannte. Er begleitete sie bis nach Wien, um dort von einem Fußballspiel mit dem Iran zu berichten. Beinah wäre er ihnen nach Barcelona gefolgt …

01.11.2018, Donnerstag – eine denkwürdige Begegnung (Teil 1)

Beitrag 10

Der letzte Tag ist im Iran angebrochen. Wir nehmen Abschied von Land und Freunden. Dazu gehört ein Abschiedsbesuch bei Familie Eslami. Wir kennen sie seit 2015, weil unsere Söhne in der mörderischen Germanwings-Maschine saßen, die in den südfranzösischen Alpen abstürzte.

03.11.2018, Sonnabend – Besuch bei Freunden


© Brigitte Voß

 


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